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Spieluhr, Babyrassel, Mobile – wie viele Spielsachen braucht mein Baby?

Gerade vor Weihnachten oder zu Geburtstagen stellen sich viele Eltern diese Frage. Denn natürlich möchte man den Kleinen etwas Schönes schenken (lassen). So kann es schnell passieren, dass sich die Spielsachen anhäufen und das Baby dadurch überfordert ist. Wie viel ist zuviel?

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In den ersten Lebenstagen benötigt ein Neugeborenes keine Spielsachen. Es verbringt den größten Teil des Tages mit Essen, Schlafen und Windelwechsel. Das Baby lernt sich in der neuen Umgebung, außerhalb von Mamas schützendem Bauch, zurechtzufinden. Die Melodie einer Spieluhr, die in der Schwangerschaft oft gespielt wurde, erkennt das Kind. Diese können Sie dem Baby gerne ab und zu vorspielen. Beim Kauf einer Spieluhr sollten Sie immer auf die geprüfte Sicherheit achten, denn einige Spieluhren sind so laut, dass sie das Gehör des Kindes belasten können.

Nach zwei bis drei Monaten beginnt das Baby, mehr und mehr Interesse an seiner Umwelt zu zeigen. Seine Wachphasen werden länger, es beginnt Kontakt aufzunehmen. Die Eltern können nun ihr Kind fördern. Die lang ersehnte Zeit zum Spielen ist endlich gekommen.

Ob ein buntes Kuscheltier, eine Babyrassel, ein Kuscheltuch oder auch ein Greifring jetzt sein Interesse wecken, stellen die Eltern bald selbst fest. Die meisten Kinder zeigen ihre Vorlieben sehr deutlich.

Kräftige Farben erkennen unsere Kleinen besser als weiche, sanfte Farben. Beim Kauf eines Spielzeugs, wie zum Beispiel eines Mobiles, sollten Sie auf deutliche Kontraste achten. Diese fesseln die Blicke und werden lange betrachtet.

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Natürlich sollten die Spielsachen sicher sein. Achten Sie dabei auf Teile, die sich ablösen und verschluckt werden könnten. In Schlaufen und Bändern könnte ihr Kind sich verwickeln. Farbechtheit ist besonders wichtig, auch hier sollte Wert auf die geprüfte Sicherheit gelegt werden.1

Mit jedem Lebensmonat wird das Kind aufmerksamer, eine Vielzahl von Spielwaren wird angeboten. Sie sollten aber immer darauf achten, das Kind zu fördern und nicht überfordern. Bei zu vielen Reizen lässt die Aufmerksamkeit schnell nach, das Kind wird unruhig und überlastet. Einige gut ausgewählte Spielsachen sind besser als ein Kinderzimmer voller Spielwaren!

1 z. B.: GS-Zeichen / CE-Kennzeichnung