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Entspannung für Eltern und Kind – eine kleine Übung für den Alltag.

Der Alltag mit einem Baby kann durch den veränderten Lebensrhythmus und die Verantwortung auch durchaus kräftezehrend und anstrengend sein. Integrieren Sie diese kleine Entspannungsübung in Ihren Alltag und schenken Sie sich und Ihrem Kind einige Ruhemomente.

Das Leben mit Baby und den sich dadurch verändernden Lebensrhythmen kann hin und wieder sehr anstrengend sein. Besonders in Unruhephasen der Kinder oder wenn der Schlaf zu kurz kommt, steigt das Stressniveau der Eltern und die Gelassenheit kann schwinden. Dies wiederum überträgt sich auf das Baby und kann Unruhe noch verstärken.

Nehmen Sie sich Zeit für kleine Entspannungseinheiten im Alltag, um selbst wieder in die eigene Ruhe zu kommen. Es kann sehr wohltuend sein, Zeit für sich zu haben und dem Partner die Versorgung des Babys zu überlassen, während man sich selbst eine Pause gönnt. Aber auch im Zusammensein mit Ihrem Baby können Sie entspannen und durchatmen. Kinder haben einen feinen Sinn für das Befinden der Eltern und genießen entspannte Aufmerksamkeit sehr.

Hier eine kleine Übung, die sich wunderbar in den Alltag integrieren lässt:

Ihr Baby liegt vor Ihnen, zum Beispiel auf dem Wickeltisch oder auf einer Matte oder Decke auf dem Boden, während sie entspannt stehen oder sitzen. Sie können Ihr Kind auch auf Ihre Oberschenkel legen, während sie mit angestellten Beinen auf dem Sofa oder Bett liegen.

Spüren Sie den eigenen Atem für drei Atemzüge sehr bewusst und nutzen Sie das Ausatmen, um Ihre Schultern loszulassen.

Nun bleiben Sie ganz beim ruhigen Rhythmus Ihres Atems und legen die Hände an die Schultern oder an den Oberkörper Ihres Kindes. Mit einem langen Ausatmen streichen Sie zart den Körper des Kindes bis zu den Füßen. Dies geschieht ohne Druck, nur eine geschmeidige streichende Berührung von oben nach unten.

Beim nächsten Einatmen lösen Sie die Hände von Ihrem Baby, bewegen sie nach oben und legen sie wieder am Oberkörper an. Anschließend begleitet das Ausatmen wieder das nach unten Streichen der Hände bis zu den Füßen. Seien Sie dabei ganz bei sich und Ihrem Atem, spüren Sie in Ihre Hände hinein und nehmen Sie bewusst die Reaktion Ihres Kindes wahr.

Wiederholen Sie diese Bewegung einige Male und genießen Sie die beruhigende Wirkung für sich selbst und Ihr Kind. Wenn Gedanken an den Alltag Sie ablenken, nehmen Sie dies einfach freundlich wahr und kommen dann behutsam wieder zum Atem und zu Ihrem Kind zurück.