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Wissenswertes rund um Hautausschlag bei Babys

Zart und empfindlich – so vollkommen sie sich anfühlt, so unvollendet ist sie noch: die Babyhaut. Im Vergleich zu Erwachsenen und Jugendlichen ist die Haut bei Säuglingen und Kleinkindern wesentlich empfindlicher. Auf Verletzungen oder äußere Reizungen reagiert sie schneller und leichter durch Ausschlag oder Wundsein.
Denn die Haut eines Babys ist noch nicht vollständig ausgereift. Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr überhitzen schneller, da ihre Haut noch nicht ausreichend Schweiß bilden kann. Babys frieren aber auch leicht, weil sie noch nicht genügend Unterhautfettgewebe gebildet haben. Babyhaut ist weniger pigmentiert und folglich deutlich sonnenempfindlicher als die Haut älterer Kinder. Auch die Schutzfunktion der Haut ist beim Baby noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb verliert die Babyhaut schneller Feuchtigkeit und trocknet aus und ist zudem anfälliger gegenüber äußeren Einflüssen. Reizstoffe wie Farb- oder Duftstoffe, aber auch Medikamente (z.B. Kortisol, Antibiotika) werden leichter und schneller aufgenommen. Auch die zum Schutz gegen schädliche Keime notwendige Hautbesiedlung durch Mikroflora ist bei der Säuglingshaut noch nicht in vollem Umfang abgeschlossen. Daher treten manche Hautausschläge nur oder besonders in dieser Lebensphase auf.

Die in den ersten Lebensmonaten bei vielen Babys auftretenden Pickel (Babyakne) und Rötungen sind auf Entwicklungs- und Umstellungsprozesse des kindlichen Organismus zurückzuführen. Diese verschwinden meist nach wenigen Wochen wieder. Viele Babys leiden unter einer trockenen, empfindlichen Haut, die durch äußere Einflüsse wie häufiges Waschen, trockene Raumluft oder durch Textilien zusätzlich gereizt wird. Die sogenannte trocken-fettarme Haut ist glanzlos, spannt, juckt und kann zu Rötungen und Schuppenbildung neigen. Besonders empfindliche Kinder können bei entsprechender Veranlagung zudem auf Nahrungsmittel oder seelische Erregung mit Hautausschlägen reagieren.

Ob die Hautveränderungen Ihres Kindes harmlos und eine vorübergehende Erscheinung sind, ist nicht immer eindeutig zu klären – bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Kinderarzt. Insbesondere wenn zusätzlich Fieber oder geschwollene Lymphknoten auftreten.